Föhr first

In der zurückliegenden Föhr-Woche galt: Föhr first. Unser Fokus lag auf dem Insel-Boten. Für die Insel-Leserinnen und -Leser haben wir gearbeitet. Wer nur diesen Blog und das Medien-Echo verfolgt hat, mag einen falschen Eindruck haben. „Making-of“ und Marketing kamen an zweiter Stelle. Es gab bei dem #inselhelden-Projekt für uns nur einen echten „Helden“. Und der saß am Desk in Flensburg. Hier noch eine Abschluss-Kolumne, die morgen (25.7.) im Insel-Boten erscheint. Beitrags-Foto (wok): Unser Mann am Desk, Dieter Schulz, hier bei seinem Projektstart-Besuch auf Föhr.

Föhr-Frischlinge

„Jetzt lass uns mal dienstlich werden!“ lautete die immer wieder gerne vernommene Ansage unseres Chefs Stefan Kläsener. Die war bisweilen erfolgreich. Zwischendurch braucht eine Redaktion Struktur. Bei dem Projekt „#inselhelden“, das kurz gesagt daraus bestand, dass fünf Chefredakteure deutscher Regionalzeitungen vergangene Woche gemeinsam Lokalzeitung auf Föhr gemacht haben, waren einige organisatorischen Hürden zu nehmen. Es begann mit dem WLAN in der Wyker Wohnung über der kleinen Insel-Boten-Redaktion, in der wir unser Büro eingerichtet hatten. Am zweiten Tag funktionierte es. Phasenweise.

Stefan Kläsener war nicht nur der Gralshüter des vielstelligen WLAN-Codes, er stand in der besonderen Verantwortung. Als SHZ-Chefredakteur musste er in seinem Verlag und bei den Lesern ausbaden, was wir vier Föhr-Frischlinge so an Themen und Ideen am Strand fanden. Die Insulaner waren am Ende friesisch zufrieden. Freude ohne Überschwang. „War ne frische Zeitung, mal was anderes“, sagte der Bürgermeister Paul Raffelhüschen (CDU) zum Abschied. Wahrscheinlich ist er auch ein wenig froh, dass wir wieder weg sind. Wichtiger waren uns die Reaktionen auf der Straße, morgens im Hotel, beim Eis kaufen, auf den Fähren, die ganze Insel wusste Bescheid. Und jetzt ist wieder Alltag. Für uns und für die beiden Kollegen des Insel-Boten, denen wir herzlich danken. Sie haben uns nicht nur ihre Lokalredaktion geliehen, sondern das Wertvollste, was sie haben. Ihre Leserinnen und Leser.

klä, also Stefan Kläsener, hatte sich als Chef-Chef nicht aufgedrängt. Am Ende der Woche kann ich schreiben: Er war’s auch nicht. Das organisatorische Herz der #inselhelden saß am Desk in Flensburg. Dieter Schulz, der Kollege und Triathlet war morgens früh da, schickte Seiten-Planung und Termine;  und gegen 23 Uhr die letzte Mail. Betreffzeile „Arbeitsnachweis“. Text: „Liebe Inselhelden – hier die PDF´s des Tages – ich finde eine der besseren Heldentaten. Beste Grüße Dieter Schulz.“ Danke Dieter. Und danke klä. Auch für deinen Satz: „Ich habe mich gewundert, ihr habt richtig gearbeitet.“

Wolfram Kiwit für die #inselhelden Michael Bröcker, Jost Lübben und Ralf Geisenhanslüke.

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